Maibaumaufstellung 2027

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Nächstes Jahr ist es wieder soweit: Unterföhring bekommt einen neuen Maibaum. Auch wenn der Sommer geradde erst zu Ende geht, laufen die Vorbereitungen für das Aufstellen eines neuen Maibaums am 1. Mai 2027 bereits auf Hochtouren. Vertreter des Burschen- und Trachtenvereins, der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Böllerschützen des Soldaten- und Kriegervereins haben sich zu einem Ausschuss zusammengefunden.

Es gibt vieles, das bereits jetzt schon organisiert werden muss: Anträge stellen, die Örtlichkeiten den Vorschriften entsprechend vorbereiten, Baum aussuchen, Maibaumwachen organisieren und vieles mehr.

Ende August machten sich einige der Organisatoren, darunter auch die des Trachtenvereins, auf den Weg in den Ebersberger Forst, um dort nach einen geeigneten Maibaum Ausschau zu halten. Dank der guten Kontakte von Christian Axenbeck (Burschenverein) konnte zuvor schnell der Kontakt zu einem örtlichen Förster hergestellt werden. Damit ein Baum als Maibaum in Frage kommt, muss er einige Voraussetzungen erfüllen. Neben einem geraden Wuchs darf er nicht höher als 38 Meter sein. Auch der Stammdurchmesser am unteren Ende ist entscheidend: Er darf maximal 60 cm betragen, damit der Baum in die vorhandene Fassung passt.

Über zwei Stunden wurden die in Frage kommenden Bäume im Ebersberger Forst begutachtet, vermessen und, wenn geeignet, mit einem roten Band gekennzeichnet. Zur Auswahl steht neben der üblichen Fichte eine Douglasie. Dieser Baum ist eigentlich in Nordamerika beheimatet, wird aber in Europa ebenfalls angebaut und wird wegen deren höheren natürlichen Dauerhaftigkeit gerne als Bauholz für Dachstühle, aber auch für Fenstern, Türen und Terrassenböden verwendet, also an Stellen, die durchaus der Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Das Alter der in Frage kommenden Fichten wird zwischen 90 und 100 Jahren geschätzt, die der Douglasie zwischen 70 und 80 Jahren.

Eine Abordnung der Burschen wird bald die bereits ausgewählten Bäume noch einmal in aller Ruhe begutachten. Federführend dabei ist Andreas Schwinghammer von der Freiwilligen Feuerwehr, der den Maibaum später auch selbst fällen möchte. Im Dezember, zum Ende des Vollmondes und mit Beginn der abnehmenden Mondphase, soll der entsprechende Baum schließlich gefällt werden.

Ilse Geier im Namen des Maibaumausschusses

 

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